Beiträge klauen ist eine Sauerei – Urheberrecht im Internet erklärt

Urheberrechtsverletzung im Internet: Was passiert, wenn Blogartikel geklaut und ohne Zustimmung veröffentlicht werden.

📝 Hinweis

Dieser Beitrag ist einer der älteren imoportierten Artikel aus Christiansblog.eu. Ich habe diesen Artikel am 11.04.26 noch mal überarbeitet und erweitert.

Durch eine E-Mail wurde ich heute darauf hingewiesen, dass ein Moderator eines Forums für LKW-Fahrer, meine Beiträge klaut und diese als seine eigenen ausgibt. Es beläuft sich derzeit auf 3 ganz Artikel und einen nachträglich geänderten Artikel aus meinem Blog. Zumal es sich hierbei um Beiträge handelt, die ein gewisses Maß an Hintergrundwissen voraussetzt, damit man auch eventuelle Fragen dazu beantworten kann. Wie die Reaktionen dieses Forummoderators zeigten, fehlte dieses Hintergrundwissen.

Lieber Moderator dieses Forums. Solltest Du das hier lesen, ich habe von den geklauten Beiträgen, auch von diejenigen, die du nachträglich verändert hast nachdem es aufgefallen ist, wer der eigentliche Urheber ist, Screenshots angefertigt und auch den Forumsbetreiber eine entsprechende E-Mail geschickt. Ich denke er wird sich bei dir melden. Denn da auch er jetzt Kenntnis davon hat, ist er im Falle eines nicht reagieren mit dran!

Es sollte also in deinem Interesse liegen, meinem Vorschlag nachzukommen, denn wie gesagt, dass Du bei mir geklaut hast, ist dokumentiert. Also brauchst Du auch nicht die geklauten Beiträge nachträglich zu verändern oder zu löschen, so wie Du es scho einmal gemacht hast. Wie Du weißt, ist auch das schon aufgefallen.

Hättest Du dir mal die Mühe gemacht und in meinem Impressum geschaut, dann wäre dir sicherlich unter dem Punkt Urheberrecht aufgefallen, dass die Veröffentlichung und auch Veränderung der von mir geschriebenen Artikel, meiner schriftlichen Zustimmung bedürfen.

Diese Zustimmung hat bislang nur eine einzige Person und die bist nicht Du!

Was meinen Vorschlag anbelangt, so werde ich es hier noch mal schreiben, damit auch jeder weiß was ich möchte:

  1. Du entschuldigst Dich öffentlich auf der Hauptseite eures Portals bei mir,
  2. jeder Beiträg den Du bei mir geklaut hast, enthält einen Link zum entsprechenden Originalbeitrag hier in meinem Blog, auch bei denen, wo du Du dich durch meine Veröffentlichungen hast “inspirieren” lassen.

Im Gegensatz zu anderen, rufe ich nicht sofort meinen Anwalt an. Ich gebe inem wenigstens noch die eine Chance, seinen Fehler wieder gut zu machen. Wenn nicht, naja, Urheberrechtsverletzungen sind eine heikle Sache für denjenigen, der Sie begangen hat. Vor allem auf EU Ebene…

Ach und Deine Aussage “ich müsse dich erst mal in Spanien finden…” Kein Problem: Dein Internetanschluss ist über deine IP-Adresse auffindbar, damit auch deine Wohnanschrift. Serverlogfiles machen sowas möglich.

📝 Hinweis

Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, dass jemand meine Beträge teilt, neu veröffentlich oder auch verändert veröffentlicht. ABER, auch dieser Satz ändert nichts daran, dass ICH vorher meine schriftliche Zustimmung dazu gebe!


Warum das kein Kavaliersdelikt ist

Viele sehen das immer noch locker: „Ist doch nur ein Text aus dem Internet.“

Nein. Denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

Jeder Beitrag, den jemand schreibt, ist automatisch durch das Urheberrecht geschützt. Da braucht es kein Copyright-Zeichen und keine extra Anmeldung.

Das bedeutet ganz konkret:

  • Texte dürfen nicht einfach kopiert werden
  • Inhalte dürfen nicht verändert und neu veröffentlicht werden
  • und schon gar nicht unter fremdem Namen

Und genau das ist hier mehrfach passiert.


Was im schlimmsten Fall passieren kann

Wer fremde Inhalte einfach übernimmt, riskiert mehr als nur Ärger.

Im Raum stehen können:

  • Abmahnungen
  • Unterlassungserklärungen
  • Schadensersatzforderungen

Und das Ganze wird schnell teuer. Gerade im gewerblichen Bereich oder bei größeren Plattformen kann das richtig unangenehm werden.


Warum das mehr ist als „nur kopieren“

Das Problem ist nicht nur der Text an sich.

Es geht auch um:

  • die Zeit, die jemand investiert hat
  • das Wissen, das dahinter steckt
  • und die Verantwortung für den Inhalt

Wer Beiträge klaut, übernimmt nicht nur fremde Arbeit, sondern tut auch so, als wäre es die eigene.

Und genau das ist der Punkt, der es so problematisch macht.


Wie es richtig wäre

Dabei ist es eigentlich ganz einfach:

  • Verlinken statt kopieren
  • Zitate kennzeichnen
  • oder einfach fragen

In den meisten Fällen sagt niemand etwas dagegen – wenn man es sauber macht.


Fazit an der Stelle

Beiträge klauen ist keine Kleinigkeit.

Es ist und bleibt eine Urheberrechtsverletzung.

Und wer meint, das fällt schon nicht auf, irrt sich.

Früher oder später kommt es raus. Und gerade im Internet ist man identifizierbar.